Wir über uns

An der Martinus-Schule kann zwischen zwei, zueinander parallellaufenden Konzepten gewählt werden:

  • Der rhythmisierte Ganztagszug: AndeLe
  • Das klassische OGS-Modell

AndeLe - Anders Lernen an der Martinus-Schule

Der Ganztagszug

Im rhythmisierten Ganztagszug der Martinus-Schule erleben unsere Kinder einen ganzen Schultag von 8:00 bis max. 16:00 Uhr durchgängig als Einheit von Leben und Lernen in ihrer Schule.

Die Räumlichkeiten

Der Klassenraum der Kinder bleibt den ganzen Tag die wichtigste Anlaufstelle und ist als Lern- sowie als Lebensraum eingerichtet. Weitere Themenräume, in denen besondere Aktivitäten - den Bedürfnissen der Kinder entsprechend - möglich ist, ergänzen die Klassenräume: ein Spielezimmer, eine Lernwerkstatt, ein Computerraum und eine Bibliothek.

Das Gemeinschaftsleben

Auch der Klassenverband bleibt über den gesamten Tag erhalten, sodass sich ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln kann. Die Kinder haben ein verlässliches Zweierteam an Bezugspersonen (Klassenlehrerin und Pädagogin), welches gemeinsam unterrichtliche und außerunterichtliche Zeiten mit den Kindern gestaltet.

Die Tagesstruktur

Mehr Zeit in der Offenen Ganztagsschule verstehen wir als Chance für eine Gestaltung des Schulalltags mit Phasen der Anspannung und Entspannung sowie individuellen und gemeinsamen Zeiten. Die zeitliche Tagesstruktur ist rhythmisiert und verzahnt die unterrichtlichen Aktivitäten (Konzentration) mit den freizeitpädagogischen Aktivitäten (Entspannung, Spiel, Bewegung, Kreativität) entsprechend den Konzentrationsfähigkeiten der Kinder. D. h. auch am Nachmittag finden Unterrichtsfächer wie Musik, Kunst oder Sport statt.

Das Mittagessen

Die eigene Küche des Trägers liefert täglich ein frisches und leckeres Mittagessen für unsere Kinder. Es kann zwischen vegetarischem und klassischem Essen ausgewählt werden.

Die Lernzeit

In festen, täglichen Lernzeiten vertiefen die Kinder das neu erworbene Wissen des Unterrichts. Dadurch werden die herkömmlichen Hausuafgaben überflüssig. Während dieser Lernzeit werden die Kinder stets im Zweierteam gefördert.

Das freie Spiel

Die Eigeninitiative der Kinder ist uns wichtig. Darum haben sie neben allen strukturierten Angeboten auch Zeit zum freien Spielen, um vielfältige, eigene Ideen zu entwickeln und auszuleben. Dabei erweitern die Kinder unterschiedliche Kompetenzen. Sie lernen Vorschläge zu machen, sich untereinander abzustimmen, Gruppen zu bilden, sich zu streiten und auch mal "Nein" zu sagen.

In der Zeit von 15:00 bis 16:00 Ur besteht noch die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kindern des klassischen OGS-Modells, Freizeit zu erleben.

Das klassische OGS-Modell

Nahtlos an den Unterricht beginnt das klassische OGS-Modell. Auch hier legen wir größten Wert auf eine enge Verzahnung zwischen Vor- und Nachmittag. Ein regelmäßiger fachlicher Austausch über die Kinder zwischen Lehrkräften und Pädagogen ist selbstverständlich.

Die Raumsituation

Die OGS verfügt z. Zt. über zwei eigene Gruppenräume, einen Leseraum und einen Rückzugsraum. Weiterhin gehören eine Teeküche und eine Mensa zu den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten. Das Außengelände der Schule mit seinen diversen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten kann jederzeit genutzt werden. 

Das Gruppensystem

Grundstruktur des klassischen OGS-Modells ist das Gruppensystem. Um dem Bedürfnis der Kinder nach Orientierung und Zugehörigkeiten gerecht zu werden und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken, werden sie in klassenübergreifende feste Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hat eine feste Gruppenleiterin, die die größte Zeit des OGS-Tages mit den Kindern verbringt. Die Ergänzungskräfte unterstützen die Gruppenleiterin im Tagesablauf.

In der Gruppe wird das Zusammenleben organisiert. Dort werden Regeln des täglichen Umgangs, die Einführung von festen Tagesritualen und Lösungsvorschläge bei auftretenden Problemen gemeinsam erarbeitet. Zum wöchentlichen Ritual gehört eine Gruppenstunde am Freitag, in der Geburtstag gewürdigt, Schwierigkeiten geklärt oder in gemütlicher Atmosphäre gelesen und gespielt wird. 

Das Mittagessen

Das warme Essen wird täglich von der eigenen Küche des Trägers zubereitet und von dort aus frisch angeliefert. Je nach Unterrichtsende besuchen die Kinder in Begleitung einer pädagogischen Mitarbeiterin die Mensa und erhalten dort ihr Mittagessen. Dabei wird großen Wert auf eine ruhige Atmosphäre gelegt, bei der die Kinder das Tischgespräch pflegen können.

Die Lernzeit

Die Lernzeit findet täglich in festen Lerngruppen von 13:50 bis 14:50 Uhr statt. Dabei wird großen Wert auf eine ruhige und produktive Arbeitsatmosphäre gelegt. Die Klassenlehrerinnen und Lernzeitbetreuerinnen stehen in einem engen Austausch, sodass eventuelle Schwierigkeiten kurzfristig besprochen und den Eltern rückgemeldet werden können. Freitag findet zu Gunsten der Gruppenstunde keine Lernzeit statt. 

Die Arbeitsgemeinschaften

In der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr haben die Kinder noch die Möglichkeit, nach Interesse eine AG aus den Bereichen Sport, Musik, Kunst und Naturwissenschaften, die von verschiedenen Kooperationspartnern angeboten werden, wählen.