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Sterben, Tod und Auferstehung?!
06.09.2018 - Vom 14. - 29. November 2018 findet in der Auferstehungskirche Siegburg die Erlebnisausstellung statt.

Aktionstag "Auf der Straße zu Hause?!"

"Auf der Straße zu Hause?!" – mit diesem Motto haben vom 17.09. bis zum 21.09.18 NRW-weit Fachkräfte aus 21 Einrichtungen auf Problemlagen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam gemacht, die den öffentlichen Raum für Treffen mit anderen Jugendlichen in ihrer Freizeit nutzen oder sogar ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben.
Sie sind Zielgruppen von Streetwork/Mobiler Jugendarbeit.
Initiiert wurde die Aktionswoche von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Streetwork/Mobile Jugendarbeit NRW e.V.. Die Aktionswoche war ein Folgeprojekt des gleichnamigen Aktionstages aus dem Jahr 2017, der dank der zahlreichen Beteiligung ein großer Erfolg war.

 

Auch die Straßensozialarbeit der KJA hat an der Aktionswoche teilgenommen:

am 19.09. informierten Carsten Gierlach und Patrick Mendel von der Streetwork Siegburg auf dem Siegburger Marktplatz über ihre Arbeit. Unterstützt durch das mobile Angebot "BlackBox" machten sie einen Tag lang auf ihr tägliches Handeln mit und für Jugendliche aufmerksam. 

Als Ansprechpartner unterstützten sie die Jugendlichen in ihren jeweiligen Lebenssituationen. Auf den Straßen Siegburgs haben sie einen „Gaststatus“ – sie bieten sich als Ansprechpartner an und haben ein offenes Ohr für die Belange der Jugend. 

Neben der Arbeit mit Cliquen hat die Einzelfallhilfe einen hohen Stellenwert. Hier vermitteln Gierlach und Mendel bei Bedarf in bestehende Hilfsangebote, begleitet zu Behördengängen und hilft bei der Berufsorientierung.

Das Angebot Streetwork Siegburg wird unterstützt von der Stadt Siegburg und der Nikolausstiftung.

 

Die Initiatoren der Aktion "Auf der Straße zu Hause?!" möchten mit der Aktion darauf aufmerksam machen, dass in den Innenstädten und Ortskernen in NRW immer weniger Freiräume für jugendliche Aktivitäten zu finden sind. Vor dem Hintergrund, dass jugendtypische Nutzung als störend empfunden wird, werden viele öffentliche Orte zunehmend reglementiert und Jugendliche und junge Erwachsene vertrieben. Trotzdem bleiben öffentliche Plätze für Jugendliche wichtige Freizeitorte, an denen sie sich mit ihren Freunden treffen und als Clique Zeit verbringen können.

Neben dieser Nutzung als Freizeitort gibt es aber auch zunehmend Jugendliche und junge Erwachsene, für die der öffentliche Raum tatsächlich Lebensraum ist. Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist in dieser Bevölkerungsgruppe ein steigendes Problem. Es fehlen Unterbringungsmöglichkeiten und bezahlbarer Wohnraum, um akute Wohnungs- oder Obdachlosigkeit kurzfristig zu beseitigen.

Bei der Aktionswoche informieren die Fachkräfte an den jeweiligen Infoständen auch über ihre eigene Arbeit vor Ort und stellen das Netzwerk der LAG Streetwork/Mobile Jugendarbeit NRW e.V. vor.

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