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Offene Zeltstadt 2018
10.08.2018 - Unter dem Motto „Komm wann Du willst, bleib solange es Dir gefällt“ bieten wir Jugendlichen ab 14 Jahren in den Sommerferien einen besonderen Ort zum Treffen und jedes Jahr ein fettes kostenloses Programm zum Mitmachen, Dabeisein oder einfach nur zuhören. Die Offene Zeltstadt 2018 findet vom 15.-20. August 2018 statt.
Öffnungszeiten in den Sommerferien
25.07.2018 - In den Sommerferien haben wir geänderte Öffnungszeiten
Mini Tabu 2018
17.07.2018 - In der letzten Sommerferienwoche ist es wieder soweit: auf dem Schulhof des Schulzentrums Tannenbusch bieten die Kirchengemeinde St. Thomas Morus und die KJA Bonn ein buntes Ferienprogramm – direkt vor der Haustür – in Tannenbusch an.
Save the date
02.05.2018 - für die Jugendchortage vom 5. bis zum 7. Oktober in Siegburg

#geistvoll #firmung in Rheinbach

Der Firmtag in Rheinbach wurde durch einen Workshop journalistisch begleitet.

Die Ergebnisse des von Gottfried Bohl (KNA-Chefredaktion) geleiteten Angebots stellen wir hier vor.

 


 

"Ist da jemand der mein Herz versteht und der mit mir bis zum Ende geht? ... Wenn du selber nicht mehr an dich glaubst, dann ist da jemand, ist da jemand!" Mit diesem Songtext von Adel Tawil machte Weihbischof Ansgar Puff einige Fragen und Antworten deutlich, die im Mittelpunkt des Firmtags 2018 in Rheinbach standen.

 

Unter dem Motto "#geistvoll#firmung" trafen sich Jugendliche aus Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal, Bonn und Wachtberg, die in diesem Jahr zur Firmung gehen. In 16 verschiedenen Workshops konnten sich die gut 450 Teilnehmer mal etwas anders mit Themen rund um Glaube, Kirche, Religion beschäftigen.

 

Das fing schon im Gottesdienst mit dem Weihbischof an. Der predigte unter anderem über Harry Potter und darüber, was dessen Narbe mit wohl mit Gott zu tun hat. Außerdem bekannte er offen, dass auch ein Bischof schon mal ins Zweifeln kommt. Und dann hieß es mitten im Gottesdienst: Handys raus! Denn der Weihbischof forderte alle Jugendlichen auf, ihm ihre Fürbitten und Gebete per WhatsApp zu schicken. Einige las  er direkt vor - andere versprach er mitzunehmen und auch dafür zu beten.

 

Danach kamen die Workshops - mit singen, spielen, diskutieren und vielen anderen kreativen Möglichkeiten zum Ausprobieren. Eine

größere Gruppe brach zur meditativen Wanderung zur Waldkapelle auf. Andere bastelten Kreuze aus Glas oder auch aus Nägeln, Hölzern, Bändern und anderem Material. Sportlich war es bei "Kick und lies", einer ungewöhnlichen Abwechslung von Fußball und kurzen Geschichten aus der Bibel. Im "Escape Room" mussten die Firmbewerber knifflige Fragen rund um das Thema Religion beantworten, um die richtigen Codenummern für die Zahlenschlösser herauszukriegen. Nur so konnten sie sich wieder befreien.

 

Mal eben kurz die Welt retten - das hatte sich eine andere Gruppe vorgenommen und auf einer Weltkarte markiert, in welchen Regionen der Welt die Menschen mit welchen Problemen zu kämpfen haben. Gefolgt von der Überlegung, was wir hier bei uns dagegen tun können. Andere Firmlinge konnten sich beim Pflanzen und Gärtnern mit dem Thema Schöpfung und Umwelt beschäftigen - und zum Beispiel aus einer weggeworfenen Plastikflasche einen bunten "Blumentopf" machen.

 

Richtig ans "Eingemachte" ging es in verschiedenen Gesprächsrunden - bis hin zum Gespräch mit einer Hospizmitarbeiterin über Tod, Sterben, Verlust und Angst. Eine andere Runde ging am Beispiel eines Songs von Bon Jovi der Frage nach, wie man Sinn im eigenen Leben finden kann, auch wenn man sich zwischendurch einsam, alleine und verloren vorkommt. Und beim Glaubenstalk konnten die Jugendlichen den Bischof mal all das fragen, was sie noch nie verstanden haben in der katholischen Kirche.

 

"Es hat viel Spaß gemacht, und alle waren mit großem Engagement dabei", sagte Julia zum Abschluss. Leonard gefiel die Messe besonders gut, denn sie "war sehr schön gestaltet und speziell an uns Jugendliche adressiert". Elena und Pascal lobten vor allem, "dass es so viele verschiedene Angebote gab und dass es auf die Art und Weise spannend war, sich auch mal mit Themen zu beschäftigen, über die man sonst nicht so oft nachdenkt."

 

Und auch Weihbischof Puff und die Organisatoren waren sehr zufrieden damit, wie sich die Firmbewerber auf  die einzelnen Themen eingelassen haben. Der zweite Firmtag in Rheinbach war sicher nicht der letzte. Kirche mal ganz anders also sonst - und auf alle Fälle eine interessante Etappe auf dem Weg zur Firmung.

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