Große Freude bei MiniTabu: Das Kooperationsprojekt wurde mit dem Integrationspreis 2026 der Bundesstadt Bonn ausgezeichnet. Die Jury wählte das Projekt einstimmig zu einem von drei Preisträgern aus insgesamt zwölf Bewerbungen. Den ersten Platz erhielt der Community Space von Cassiopeia e.V., den zweiten und dritten Platz teilen sich MiniTabu und das Freie Theater Mriya, ein Theater mit geflüchteten Künstler*innen aus der Ukraine.
Der Preis wurde im Rahmen des Begegnungsfestes „Vielfalt!“ von Gabriel Kunze überreicht. Die Bewerbung für den Preis hatte Cassiopeia e.V. in Abstimmung mit den Projektverantwortlichen eingereicht.
MiniTabu entstand 2017 mit der Idee, Kindern im Bonner Stadtteil Tannenbusch in den Sommerferien einen Ort für Begegnung, Kreativität und Gemeinschaft zu bieten. Inzwischen nehmen jedes Jahr bis zu 120 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren an dem Ferienprogramm teil. In vielfältigen Workshops, bei gemeinsamen Aktivitäten und in der Kinderstadt können sie Neues ausprobieren, eigene Ideen einbringen und Gemeinschaft aktiv mitgestalten. Viele ehemalige Teilnehmende kehren heute als Teamer*innen zurück und geben ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiter.
MiniTabu ist ein gemeinsames Projekt von Cassiopeia e.V., der Katholischen Jugendagentur Bonn (KJA Bonn), der Kirchengemeinde sowie engagierten Partnern aus der Jugendverbandsarbeit, darunter die KSJ Klemens-Hofbauer-Gruppe und die KjG Graurheindorf. Verantwortlicher Projektleiter ist Lukas Schmalenstroer, Jugendreferent der KJA Bonn. Die Auszeichnung würdigt das besondere Engagement des Projekts für Begegnung, Teilhabe und Integration in Bonn.
