Die Windecker Jugendarbeit hat ein neues Spiele- und Freizeitmobil erhalten. Die „Streetbox“ wurde am 12. März 2026 vor dem 1‑A Jugendtreff in Windeck‑Roßbach offiziell übergeben. Mitarbeitende der Windecker Jugendeinrichtungen, Florian Grünhäuser (LEADER-Förderung), Daniel Flemm (Kreisjugendamt), Kalle Jansen (Fachbereichsleitung Katholische Jugendagentur Bonn), Alexandra Gauß (Bürgermeisterin Windeck) sowie zahlreiche Jugendliche feierten den neuen fahrbaren Untersatz der mobilen Jugendarbeit.
Der fabrikneue Transporter ersetzt ein Fahrzeug, das über viele Jahre im Einsatz war und zunehmend höhere Reparaturkosten verursachte. Bereits vor zwei Jahren entstand die Idee, ein neues Mobil anzuschaffen. Als sich abzeichnete, dass die LEADER‑Förderung einen wesentlichen Teil der Kosten übernimmt, konnte das Vorhaben konkretisiert werden. Ergänzt wurde die Finanzierung durch das Kreisjugendamt sowie das Erzbistum Köln. Insgesamt wurden 85.300 Euro investiert – inklusive Umbau und äußerer Gestaltung.
Im Inneren wurde der Transporter so ausgebaut, dass er den mobilen Charakter des Angebots unterstützt. Dazu gehören ein Bereich zum Ausruhen, technische Ausstattung für Spielangebote sowie ausreichend Stauraum für Materialien. Außen erhielt das Mobil eine neue Folierung. Isabel Zervos, Leitung der Streetbox, hob hervor: „Das neue Fahrzeug bietet erweiterte Einsatzmöglichkeiten, unter anderem durch energie- und wärmetechnische Verbesserungen.“ Das Logo orientiert sich am bisherigen Erscheinungsbild, wurde jedoch gemeinsam mit Jugendlichen weiterentwickelt. Symbole und Farben greifen verschiedene Elemente und Charakteristiken der Streetbox auf. Zwei Workshops boten den Jugendlichen im Vorfeld Gelegenheit, ihre Vorstellungen einzubringen und den Prozess aktiv mitzugestalten.
Die Streetbox ist wie der 1A-Jugendtreff und die Villa Laurentius ein fester Bestandteil der Jugendarbeit in Windeck und in Trägerschaft der Katholischen Jugendagentur Bonn. Mit ihr fährt das pädagogische Team verschiedene Orte an, an denen Kinder und Jugendliche ohne Anmeldung und kostenfrei ins Angebot einsteigen können. Das Mobil erreicht auch abgelegenere Bereiche der Region und verbindet junge Menschen miteinander. Neben Spiel- und Freizeitangeboten finden Gespräche und Begegnungen mit den Mitarbeitenden statt – sowohl in der Gruppe als auch im Einzelkontakt.
Bei der Übergabe betonten die Verantwortlichen die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengung. Kalle Jansen verwies auf die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen, durch die die Anschaffung möglich wurde, und bedankte sich im Namen der Kinder und Jugendlichen.
